Initiative Kunstverleih
< rotor >, Graz
4.3.2024–8.3.2024

Auslandsatelier London, BMKOES
1.1.2023–31.3.2023

Newsletter



geboren am 11. Oktober 1982 in Friesach, aufgewachsen in Neumarkt in der Steiermark, lebt und arbeitet in Graz als freischaffender Fotograf und Lehrender für Fotografie und Multimedia Art an der Abteilung für Kunst und Design an der Ortweinschule in Graz.



CV Erwin Polanc
Imprint

Foul Form

Projekt

2024–ff

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Projekt
2024–ff


Evening Standards

Projekt

2023

Oliver Klimpel

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Erwin Polanc hat zwölf Wochen im Londoner Osten und in anderen Stadtteilen der Metropole zugebracht, sich den verschiedenen ineinander verschränkten Communities, urbanen Schichten und Geschichten genähert. In dieser Arbeit kann man dem Künstler beim Sehen zuschauen, wie er die Oberflächen und Winkel abtastet und vermisst und dabei neue Bilder konstruiert, die dem Gesehenen durchaus gleichen aber sich doch entfernt haben zu Landschaften eines lens-based, letztendlich digitalen Bildverständnisses. (OK, EP)

Projekt
2023

Oliver Klimpel

Über Landschaft

Kunstmappe

2022-ff

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Landschaftsbilder aus der Steiermark 𓅯

Kunstmappe
2022-ff


This one is grellow.

Ausstellung

2022

Galerie Schnitzler und Lindsberger

Oliver Klimpel

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Wer mehr weiß, sieht mehr, und wer sich mehr ansieht natürlich auch. In diesem erfrischenden Modus bewegt sich der Fotograf Erwin Polanc in wiederkehrender Zusammenarbeit mit dem Designer Oliver Klimpel durch die Welt. Eine beneidenswerte Raumstation ist ihre Kollaboration, dieses schillernde Spiel mit neuen Konzepten von Bild, Raum, Design und Kunst, das sie vorbereitungsintensiv in Installationen, Fotoserien, Möblierungen, Publikationen, Schriftentwürfen oder Plakaten jeweils um den wesentlichen Schritt weiterentwickeln. Subversiv-produktiv richten sie den schwebenden Blick auf die ästhetischen Substanzen der Gegenwart. This one is grellow. (AK)

Ausstellung
2022
Galerie Schnitzler und Lindsberger
Oliver Klimpel
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The Wet Painting

Ausstellung

2022

Akademie Graz

Oliver Klimpel

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Gemeinsam haben die Künstler eine neue Setzung erarbeitet, die auf die Anatomie des Raums und das Betrachten darin antwortet – mit Bildern von Erwin Polanc und Objekten von Oliver Klimpel. Hinter dieser Rauminstallation aktueller Sichtbarkeiten im Ausstellungsraum der Akademie Graz steht die Frage nach einer sich verändernden Wahrnehmung. Ein Bild und die Bezüge der Bilder zueinander, das sind immer wieder nur flüchtige Antworten darauf, wie sich eine Sicht der Welt bildet. Am Potential des Dazwischen, wenn Bilder in den Raum eingreifen, Bildebenen in Konflikt miteinander geraten und Objekte bildhaft werden, wo also „alles ins Schwimmen gerät“ werden Zuschreibbarkeiten ins Fließen gebracht und die Begeisterung am Sehen und Entdecken geweckt. (AK)

Ausstellung
2022
Akademie Graz
Oliver Klimpel
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The (almost) Wet Painting

Künstlerbeitrag

2022

Lichtungen

Oliver Klimpel

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Der Kunstbeitrag kommt aus Triest. Erwin Polanc und Oliver Klimpel zeigen eine dynamische Komposition von Wahlverwandtschaften, als wandlungsaktive Bilderalchemie. Wie fügen sich die snapshots der Eindrücke im Kopf zusammen, fragte schon Arno Schmidt, wie stehen Aufmerksamkeit und unaufmerksam Aufgenommenes zueinander, an welchen unbewussten Kontaktpunkten hängen Der Kunstbeitrag kommt aus Triest. Erwin Polanc und Oliver Klimpel zeigen eine dynamische Komposition von Wahlverwandtschaften, als wandlungsaktive Bilderalchemie. Wie fügen sich die snapshots der Eindrücke im Kopf zusammen, fragte schon Arno Schmidt, wie stehen Aufmerksamkeit und unaufmerksam Aufgenommenes zueinander, an welchen unbewussten Kontaktpunkten hängen sie sich ineinander? (AK)

Künstlerbeitrag
2022
Lichtungen
Oliver Klimpel
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Fil

Ausstellung

2021

Landesausstellung

Olga Neuwirth

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Erwin Polanc beschäftigt sich mit der Frage, was das aktuelle Sehen ausmacht. Seine Rauminstallation beschreibt er als Ausloten und Abtasten von Orten, Spuren und Beziehungen verschiedener steirischer Sichtbarkeiten. Er eröffnet damit die Perspektive auf ein neues Landschaftsbild, frei von allen Zuschreibungen. Zu sehen ist ein stehendes Gesamtbild, dessen Elemente unterschwellig verbunden sind durch formale Resonanzen wie Bildrauschen, Lichtstrahlen oder Spiegelungen. Die Kompostion von Olga Neuwirth greift diese verbindenden Elemente auf und weitet die Bildräume in eine überzeitliche Klangerfahrung und existentielle Tiefe. (AK)

Ausstellung
2021
Landesausstellung
Olga Neuwirth
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Mago Über Verritt

Ausstellung

2020

FOTOHOF, Galerie Marenzi, …

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Der Fotograf Erwin Polanc verhandelt in seiner Arbeit „Mago Über Verritt“ einen speziellen Blick auf Wirklichkeit. Die Bildauswahl vereint Bilder, die das Sehen selbst und seine Wahrnehmung thematisieren. Seine Fotografien handeln von der Anarchie der Dinge und verweigern sich jeglicher Narration. Vielmehr formen sie sich zu einer radikalen Sequenz des Auslotens und Abtastens von Orten, Spuren und Beziehungen. Sie legen Zeugnis ab, gestaltend zu fotografieren und Bildwerken einen autonomen Raum zu öffnen. (MM)

Ausstellung
2020
FOTOHOF, Galerie Marenzi, …

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Mago Über Verritt

Künstlerbuch

2019

FOTOHOF edition

Oliver Klimpel

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Erwin Polanc verhandelt in seinem Künstlerbuch „Mago Über Verritt“ einen speziellen Blick auf Wirklichkeit. Die Bildauswahl vereint Bilder, die das Sehen selbst und seine Wahrnehmung thematisieren. Seine Fotografien handeln von der Anarchie der Dinge und verweigern sich jeglicher Narration. Vielmehr formen sie sich im Buch zu einer radikalen Sequenz des Auslotens und Abtastens von Orten, Spuren und Beziehungen. Sie legen Zeugnis ab, gestaltend zu fotografieren und Bildwerken einen autonomen Raum im Buch zu öffnen. Die 162 Fotografien im Buchkörper werden von einer typografischen Klammer umfasst. Der Name des Buches bleibt im Verborgenen. Er findet sich in seiner Gesamtheit nur auf dem Buchrücken und im Kolophon. Seine Wortbestandteile und Fragmente allerdings tauchen im Buch nacheinander auf und begegnen den Bildern hin und wieder in minimalistischen, eigensinnigen Formen. (OK, EP)

Künstlerbuch
2019
FOTOHOF edition
Oliver Klimpel
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Über die Wiedereinführung der Beobachtung

Ausstellung

2018

Gottrekorder

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Dem Modellieren geht der natürliche Spaß des zugrundeliegenden Entdeckertums voran. Denn das Entdecken und Erfassen – also auch die Befähigung etwas fassbar machen zu können, anhand von Modellen, vielleicht sogar Ordnung – Nachreihen, Gliedern, Verwerfen – jedenfalls Prüfen und Vergleichen, ist im Menschen angelegt in der Art als dieses Entdeckertum von Mal zu Mal bei der Reproduktion der Spezies weitergegeben wird, ohne dass jede neue Generation quasi wieder bei Null anzufangen bräuchte. (Eben weil die Modelle auch bestehen. Sie sind Generationen-übergreifend und werden ständig aktualisiert dh.: sie sind aktuell; was nichts aussagt über ihre qualitative Veränderlichkeit.) Das ist die eine typische Motivation des Menschen in seinen Tag zu starten. Die andere ist die Angst. Das Entdeckertum macht Spaß (biochemisch). (RG)

Ausstellung
2018
Gottrekorder

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8630 Mariazell

Buch

2017

FOTOHOF edition

Christian Hoffelner

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Nach Neumarkt und Eisenerz hat sich Erwin Polanc fotografisch mit Mariazell beschäftigt. Er hat sich damit einem weiteren innerösterreichisch entlegenen Ort genähert, der anders als die Vorgenannten, der Präsenz des Heiligen verpflichtet ist. Das fotografische Umkreisen des Ortes und seiner Akteure lässt eine Vielzahl an mehr oder minder flüchtigen Aspekten aufleuchten, die in oft harten Schnitten, neben- und übereinander, um ein Zentrum stehen, die aber, wie die Fotografie selbst, nicht mehr sehr treffsicher lokalisierbar ist. Diesem Verbergen gibt Polanc im Zentrum seiner Bilder Raum. (UT)

Buch
2017
FOTOHOF edition
Christian Hoffelner
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Vorgarten in der Grimmgasse …

Künstlerbeitrag

2017

Steirischer Herbst

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Der zwölfteilige Bildessay von Erwin Polanc umkreist den steirischen herbst atmosphärisch und mit einem fein strukturierten Anspielungspotenzial. Die Bilder zeigen Pflanzen, Stillleben aus der herbst-Zentrale im Grazer Palais Attems, Personen – zwei Frauen und zwei Männer –, die nicht näher erklärt werden, ein Haus, das wie eine (Bühnen-)Kulisse wirkt, eine flüchtende Taube auf dem Trottoir sowie eine hingeworfene Textilie auf einer farblich dazu passenden Stiege. Polanc vereint den Bereich der exotischen Welt mit dem Zerbrechlichen und Desolaten, das Element der Künstlichkeit mit menschlicher Vitalität, den Arbeitsalltag im Betriebssystem Kunst mit dem Vanitas-Gedanken. Scheitern und Neubeginn liegen – wie auch beim Festival – nah beieinander. Mit Esprit zitiert der Fotograf das legendäre herbst-Plakat aus dem Jahr 1972: Die Hose sitzt fest im Jubiläumsjahr 2017. (MB)

Künstlerbeitrag
2017
Steirischer Herbst

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Uniformierte

Projekt

2014

Graz Museum

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Der Fotokünstler Erwin Polanc ist ein exzellenter Beobachter. Der ihm eigentümliche Blick filtert die Welt, er fokussiert Details, die zu einer Essenz des Ganzen werden. Auf Einladung hat Polanc den Alltag der im (privaten) Wachdienst tätigen Personengruppen in Graz erforscht. Seine Recherchen informieren über den Alltag jener, die Uniformen unterschiedlichster Art tragen. Er taucht ein in das aus Macht, Disziplin, Verbot und subjektivem Sicherheitsgefühl gebildete Beziehungsfeld, vereint Menschen und deren Arbeitsplätze in einem Essay, der weder bloßstellt noch idealisiert. Stillleben mit Kappe und Grünpflanze, der Blick aus dem Fenster: Spektakulär unspektakuläre Momentaufnahmen aus der Arbeitswelt eines Berufstandes. (MB)

Projekt
2014
Graz Museum

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8790 Eisenerz

Projekt

2013

Eisenerz, Steiermark

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Der Fotograf Erwin Polanc beschäftigt sich in seiner Serie 8790 mit der Stadtgemeinde Eisenerz in der Steiermark. In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts lebten dort knapp 13.000 Einwohner; heute sind es nur mehr 4800 Menschen, die in dem vom Bergbau am Erzberg geprägten Städtchen beheimatet sind. Der drastische Verfall Eisenerz‘ setzte in den 1980er Jahren bedingt durch technische Neuerungen, aber auch durch eine weltweite Krise in der Eisen- und Stahlindustrie ein. (SK)

Projekt
2013
Eisenerz, Steiermark

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8820 Neumarkt

Projekt

2012

Neumarkt, Steiermark

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Erwin Polanc hat sich konsequent und konzise mittels dokumentarischer Praktiken dem wohl schwierigsten „Gegenstand“ gewidmet: seiner eigenen Umgebung, seinem Verhältnis zu jenem Ort, an dem er aufgewachsen ist, damit aber auch den Erinnerungen, den Geschichten, den unausweichlichen Klischees und Vorurteilen. Dies gelingt ihm nicht mit großen Gesten, nicht mit – ohnehin fragwürdigen – ästhetischen Kapriolen, nicht mit – heuchlerischen – sensationellen Bildern oder Entlarvungen, nicht mit Spott oder – touristischer – Romantisierung, sondern mit einer überzeugenden Gratwanderung zwischen dem, was „man“ sehen kann, dem, was „man“ wissen kann und dem, was schließlich gezeigt werden muss. (RB)

Projekt
2012
Neumarkt, Steiermark

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